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Rückblick auf einen Markttag

Vor drei Wochen, am 22.04.2018, fand der Truderinger Künstlermarkt statt. Dieser Markt ist eine nette kleine Mischung aus verschiedenen handgefertigten Produkten.

 

Nachdem ich im letzten Jahr nur als Besucher dort war, wollte ich in diesem Frühjahr selbst ausstellen und verkaufen. So entschied ich zusammen mit meiner Mama, gemeinsam an dem Markt teilzunehmen und eine bunte Mischung aus Babykleidung und Accessoires zu verkaufen.

Die Vorbereitungen

 Klar, Babykleidung wird aktuell überall verkauft und oft sieht man die gleichen Stoffe, die gleichen Schnitte. Wir wollten uns gern aus dieser Masse abheben und haben versucht, andere und etwas besondere Stoffe zu finden. Zudem haben wir alle Stücke mit kleinen Details versehen, wie kleine Labels, Plotts oder Bändchen.


Die Stoffe haben wir vorrangig bei Stick and Style und Spoonflower gekauft. Daraus haben wir kleine Kollektionen genäht, wie Hose, Strampler, Halstuch, Mütze, Shirt und Leggins. Später kamen zu den Leggins noch kleine Tunikas hinzu.

 

Zusätzlich dazu haben wir noch verschiedene Taschen, wie Shopper, Turnbeutel und Mäppchen, und Utensilos angeboten.

Der Tag

Am Markttag waren wir schon früh auf den Beinen. Zum einen, weil wir gespannt waren, wie der Markt ablaufen wird und zum anderen, um letzte Vorbereitungen zu treffen.

Gegen 10 Uhr begannen wir vor Ort mit dem Aufbau. Glücklicherweise hatten wir einen der besten Plätze zugeteilt bekommen: vom Eingang aus direkt zu sehen und jeder Gast musste an unserem Stand vorbeilaufen, um das Kuchenbuffet zu erreichen.

 

Wir starteten auch gleich richtig gut in den Tag und verkauften sofort zu Beginn die ersten beiden Produkte. Das schien ja ein guter Tag zu werden. Jedoch wurde es von Stunde zu Stunde schleppender. Die Gäste blieben gegen Nachmittag zeitweise sogar ganz aus...

 

Und der Grund dafür? Das tolle sommerliche Wetter! Logisch, dass man da lieber am See liegt, als zu einem Markt zu gehen.

 

Anfangs war es etwas deprimierend, dass es keine Gäste mehr gab, aber wir haben die Zeit einfach genutzt, um künftige Nähvorhaben zu planen und uns über verschiedene Dinge auszutauschen.

 

Am Ende des Tages haben wir 10% unseres Sortiments an den Mann gebracht. Das ist leider nicht besonders viel, aber wir haben zumindest die Standkosten und etwas darüber hinaus eingenommen. Die restlichen Sachen werden wir zum Teil noch online anbieten und zum Teil als Geschenke für erwarteten Nachwuchs verwenden.

Das Fazit

Sicherlich hatten wir uns den Tag etwas anders vorgestellt und viel Arbeit in die Vorbereitung investiert, aber es hat trotzdem Spaß gemacht, beim Markt dabei zu sein. Vermutlich wird das erstmal der letzte Markt für uns gewesen sein.

 

Schön war es, zu sehen, dass die Gäste unsere Produkte sehr mochten. Nur braucht nicht jeder Babykleidung. Teilweise waren auch nicht die passenden Größen vorhanden. Und ein paar Eltern und Großeltern konnten wir dann auch glücklich machen.

 

Es war unser kleines gemeinsames Projekt, das wir mit viel Leidenschaft verfolgt haben und nun haben wir weitere kleine Nähprojekte in Aussicht, auf die wir unsere Aufmerksamkeit richten können.

 

Liebe Grüße

eure Alexandra

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