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Endlich Ordnung im kreativen Chaos - Meine neue Aufbewahrungsmethode für Schnittmustern

Wie bei allem im Leben, gibt es auch beim Nähen ungeliebte und oft vernachlässigte Tätigkeiten. Eines davon ist bei mir definitiv das ordentliche Aufbewahren von Schnittmustern.

 

Alle Schnitte, die ich in den letzten 6 Monaten verwendet habe, liegen lose und unsortiert in einer pinken Mappe. An allen Seiten quillt Papier heraus. Dazu stapeln sich in einer Ecke des Zimmers Nähzeitschriften, wie die Ottobre.

 

Dabei kann ich mir natürlich immer einreden: "Das Genie beherrscht das Chaos." oder "Das ist kreatives Chaos!". Aber ganz ehrlich, langsam nervt es. Es nervt immer wieder Schnittteile zu suchen und es nervt auch immer wieder suchen zu müssen, welche Größen ich von welchem Schnittmuster bereits abgepaust habe.

Das Ende des Schnittmuster-Chaos'

Wie stelle ich mir also die Organisation meiner Schnittmuster vor?

 

Zum einen benötige ich mehr Platz (1). Eine dünne Mappe ist nicht ausreichend.

Ich vergesse leider schnell mal, wie das eine oder andere Teil fertig aussieht. Ein Bild zu jedem Schnittmuster wäre also nett (2).

Ich möchte gleichermaßen Zeitschriften und ausgedruckte Schnittmuster zusammen aufbewahren (3).

An der aktuellen Methode ist am ärgerlichsten, dass einzelne Schnittteile entweder verloren gehen können, weil sie zu klein sind oder einreißen, weil sie zu groß sind (4).

Meine letzte Anforderung ist, dass ich die Schnitte mitnehmen kann (5). Ein riesiger Ordner mit allen Schnitten kommt deswegen nicht in Frage.

Nachdem ich gedanklich verschiedene Möglichkeiten durchgespielt habe, entschied ich mich für die Verwendung einer Registermappe und ganz normalen Klarsichthüllen. Weiterhin habe ich für jedes Schnittmuster die Titelseite des eBooks auf A5 ausgedruckt.

 

Nun mussten "nur" alle Teile einsortiert werden. Also begann das große Sortieren. Dabei habe ich gleich alle Schnittmuster auf Vollständigkeit überprüft.

Jedes Schnittmuster bekam sein Deckblatt und wurde in eine Klarsichtfolie verpackt. So können einzelne Teile nicht mehr verloren oder kaputt gehen.

Anschließend habe ich die verschiedenen Folien thematisch in die Registermappe sortiert. Aktuell habe ich die Themen Baby, Kinder, Damen, Stoffwindeln und Taschen eingeführt. Je nachdem wie voll die Mappe noch wird, kann ich diese Kategorien jederzeit ändern oder in eine andere Registermappe auslagern.

Nun kann ich alle Zeitschriften neben den gedruckten Schnitten zusammen aufbewahren kann.

Mein Nähplaner 2018

Natürlich habe ich auf der Suche, welche Aufbewahrung sich für mich am besten eignet, auch online recherchiert. Dabei ist mir der Nähplaner von Seemannsgarn in die Hände gefallen.

 

Der Planer ist nicht nur super praktisch, sondern auch sehr schön gestaltet. Sehr übersichtlich kann man Nähpläne, Maße oder Ideen festhalten. Ich habe den Planer etwas erweitert und habe dort festgehalten, welche Größen ich von welchen Schnittmustern bereits vorrätig habe.

 

Und wo könnte ich diesen Planer denn besser aufbewahren, als in meiner neuen Registermappe?

Mit dem Ergebnis meiner kleinen Aufräumaktion bin ich sehr zufrieden. Ich bin froh die nähmaschinen-freie Zeit sinnvoll genutzt zu haben und ich weiß jetzt schon, wie dankbar ich in den nächsten Wochen über die Ordnung sein werde.

 

Wie bewahrt ihr eure Schnittmuster auf? Habt ihr noch einen Tipp?

 

Liebe Grüße

eure Alexandra

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