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Labels - Vom Suchen und Finden

Selbstgemachte Kleidungsstücke, egal ob gestrickt, gehäkelt oder genäht, werden besonders schön und edel, wenn man sie mit einem Label verziert. Auch wenn man die Stücke nicht verkauft, hat es etwas Besonderes, wenn die Kleidung ein Label hat.

 

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Möglichkeiten für Labels. Ich möchte hier kurz vorstellen, welche Labels ich genutzt habe / nutze.

Label aus Kunstleder

Als ich anfangs vor allem Taschen und Accessoires genäht habe, waren Labels aus Kunstleder meine Favoriten. Sie sehen sehr edel aus und sind einfach aufzunähen. Jedoch empfehle ich auf jeden Fall eine Ledernadel zu verwenden, dann ist das Annähen deutlich einfacher.

Es gibt sie mit vielen verschiedenen Motiven zum Beispiel bei Alles für Selbermacher. Auf dieser Seite kann man sich auch Kunstlederlabels mit dem eigenen Logo erstellen lassen. Mit 250€ für 500 Stück sollte dies aber genau überlegt sein.

 

Ein Nachteil an Labels aus Kunstleder ist, dass sie nicht mitgewaschen werden können und sie sich somit für Kleidung leider nicht eignen.

Label aus SnapPap

Eine leder-ähnliche Alternative ist SnapPap, ein veganes Leder. Dieses ist waschbar, trocknergeeignet und kann gebügelt werden. Also perfekt für Kleidung geeignet.

SnapPap kommt in unbedruckten Bögen. Bei der Bearbeitung des veganen Leder kann der Kreativität freien Lauf gelassen werden. Man kann es bedrucken, bestempeln, stanzen und schneiden.

 

Ich schneide die SnapPap Labels mit dem Schneideplotter zu. Anschließend werden sie mit der Maschine und einer normalen Nadel angenäht.

Gewebte Label

Der Klasiker unter den Labels ist wohl das "normale" gewebte Label. Dieses gibt es in allen möglichen Formen, man kann es um den Saum nähen, gerade aufnähen, gerade aufbügeln oder als Fähnchen einnähen.

 

Begonnen habe ich mit diesen einfachen Herz-Label zum einnähen als Fähnchen. Das Herz passte ganz gut zu meinem Namen I heart handmade.

 

Mit der Zeit wurde aber der Wunsch immer größer, Labels mit meinem Namen zu besitzen. Also ging die Suche danach los.

Stöbert man durch die Weiten des Internets, stößt man auf viele Seiten für individuelle Labels. Jedoch wollte ich nur wenig Geld dafür ausgeben und eine möglichst kleine Stückzahl erwerben.

 

Mein erster Versuch waren diese Labels. Bestellt habe ich sie bei Dutch Label Shop.

30 Labels kann man dort für 19€ erstehen. Bei der Erstellung des Designs ist es möglich, kleine Bilder zu verwenden. Ich entschied mich wieder für das Herz. Leider ist es jedoch nicht möglich, dieses in einer anderen Farbe zu ordern.

 

Ich dachte mir: kein Problem, ich färbe das Herz mit einem Textilstift ein. Anhand des unteren Labels könnt ihr den (Miss-)erfolg dessen sehen. Die Farbe verläuft komplett. Zudem bin ich insgesamt von der Qualität nicht zufrieden. Das Label wirkt sehr einfach und billig. Da habe ich wohl an der falschen Stelle gespart.

Schon am Beginn meiner Suche ist mir der Labelmacher bei Alles für Selbermacher ins Auge gefallen. Doch ist es auch dort so, dass man eine sehr große Stückzahl abnehmen muss, 1000 Stück für 120-140€. Ein guter Stückpreis, jedoch überlegte ich, wie sinnvoll diese Ausgabe für mich als Hobbynäherin ist.

 

Dann kam der entscheidende Moment: es gab Rabatt auf alle Labels und an einigen Tagen konnten Gutscheine von Alles für Selbermacher deutlich günstiger erworben werden.

 

Ich habe direkt zugeschlagen. Zwar habe ich nun so viele Labels, das ich wohl in meinem Leben nie wieder welche kaufen muss, aber ich bin sehr zufrieden. Die Qualität und Farben sind sehr gut. Sie sehen hochwertig aus und fühlen sich toll an. Ich habe die Labels zum Aufbügeln gekauft, weil ich unauffällige Labels lieber mag. Außerdem kann mit einem Textilstift zusätzlich die Größe darauf notiert werden.

 

Welche Label sind eure Favoriten? Wo kauft ihr eure Label und welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

 

Fröhliches Nähen,

eure Alexandra

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